(Selbst-)Vorstellung mit YouTube-Stars

Die Jugendlichen stellen sich selbst mit einem YouTube-Clip vor, den sie besonders gut finden. Die Jugendlichen präsentieren die Clips und beschreiben, weshalb sie ihn persönlich gut finden und was er für sie darstellt.

Youtube – Selbstvorstellung – kulturelle Hintergründe sichtbar machen und wertschätzen – motivierender Projekteinstieg

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Videoimpuls zu Lebenszielen und Werten

Die Methode soll zur Reflexion anregen, inwiefern Menschenrechte einen Einfluss darauf haben, ob die Jugendlichen ihre Lebensziele erreichen können. Ausgangspunkt für die Arbeit ist ein von Jugendlichen produzierter Legetrickfilm. In diesem beschreiben junge Menschen ihre Wünsche für ein gutes Leben in Deutschland bzw. in ihrem Herkunftsland. Dabei sprechen sie sowohl persönliche Ziele als auch gesellschaftliche Bedingungen (Frieden, kein Rassismus etc.) an.

Lebensziele von anderen Jugendlichen wahrnehmen und verstehen – Ähnlichkeiten und Unterschiede herausarbeiten – eigene Lebensziele erkennen – Menschenrechte in ihrer Bedeutung für das Erreichen von Lebensziele hinterfragen.

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Inhaltsbeschreibung des Videos „ Unsere Wünsche für die Zukunft“ (pdf) herunterladen

Fotogeschichten – mit Bild und Text erzählen

Die Kinder/Jugendlichen entwickeln eine Geschichte. Diese setzen sie in Fotos in Szene und ergänzen die Bilder anschließend mit Text bzw. Sprechblasen. Ggf. kann die Geschichte zusätzlich auch vertont werden.

Mit Fotos Geschichten erzählen – Gruppenarbeit (bis zu 6) – Differenzierungsmöglichkeiten – PC/Laptop oder Tablet notwendig (das Programm zur Bearbeitung muss installiert sein – siehe unten)

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Minimethoden – die kleinen Helfer

In der Projektarbeit wurden neben üblichen Einstiegsmethoden an verschiedenen Stellen noch kleine Minimethoden eingesetzt, die sich in der Projektarbeit als hilfreich erwiesen haben.

Bildersuche als Verständigungshilfe
Gerade bei Themen wie Kinder- und Menschenrechte benötigen die Schülerinnen und Schüler mitunter außergewöhnliche Worte, um sich ausdrücken zu können. Eine Unterstützung bei der Verständigung kann hierbei die Bildersuche (von Google oder anderen Suchmaschinen) sein. Hier können Begriffe in ganz unterschiedlichen Sprachen eingegeben und entlang der Bilder schnell ein gemeinsames Verständnis hergestellt werden.
Im Projektsetting kann dies in der Gesamtgruppe über einen Beamer oder in Gruppenarbeitsphasen an einem Computer realisiert werden. Zugleich kann damit (wenn gewollt) der individuelle Zugriff auf Übersetzungssoftware im Smartphone begrenzt werden, da Vokabeln über den gemeinsamen Rechner gesucht werden sollen.

Gemeinsames Singen, um den Fokus auf die Gruppe zu richten
Das Singen einfacher Lieder eignet sich um eine gemeinsame Aktivität in der Gruppe umzusetzen und damit den Fokus auf die gesamte Gruppe zu rücken. Dies kann als wiederkehrender Einstieg zu Beginn eines jeden Projekttags oder bei singfreudigen Gruppen auch häufiger eingebunden werden.
In den Perspektiven-Projekten wurde bspw. gesungen: „Bruder Jakob“ oder „Hejo, spann den Wagen an“.

Teambild mit Namen
Von allen teilnehmenden Kindern bzw. Jugendlichen wird zu Projektbeginn ein Foto gemacht und das Foto auf ein Team-Plakat geklebt und mit dem Namen versehen. Gerade wenn in der Gruppe viele Teilnehmende mit unbekannten und damit schwer zu erinnernden Namen sind, kann dies in der Projektarbeit sehr hilfreich sein.

Projektabläufe grafisch visualisieren – der Projektplan
Ein grafisch aufbereiteter Projektplan, der die wesentlichen Schritte im Projekt – ggf. unterteilt in Unterschritte – darstellt, unterstützt bei geringen sprachlichen Fähigkeiten (auf Deutsch), eine Vorstellung zu entwickeln, was im Projekt passieren wird, und im Projektverlauf eine Orientierung zu erhalten, was die nächsten Schritte sind. So kann Eigenständigkeit in der Projektarbeit zusätzlich unterstützt werden.

 

Medienarbeit in Übergangsklassen?

Auf Basis der Erfahrungen in den Perspektiven-Projekten und den Ergebnissen der wissenschaftlichen Begleitung wurden Orientierungspunkte für die Medienarbeit in Übergangsklassen formuliert. Sie bieten Ansatzpunkte, um die Potenziale der Medienarbeit für die inhaltliche Auseinandersetzung und der Sprachförderung in den Projekten realisieren zu können. Denn die Arbeitsweisen müssen die besonderen Ausgangsbedingungen von Schülerinnen und Schülern, die gerade erst die deutsche Sprache erlernen, berücksichtigen.

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